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096: Reale Virtualität - Empathische Welten und die Kunst des Art Thinking

Tina Auer
Special Guest Tina Auer

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Tina Auer
096: Reale Virtualität - Empathische Welten und die Kunst des Art Thinking 

 

Wie gehen wir mit der drohenden Klimakatastrophe um? Wie gehen wir mit globaler Migration um? Welche Lösungen gibt es bereits heute? Das Österreicher Künstlerinnenkollektiv Time's Up kümmert sich in ihren Installationen um die ganz großen Fragen und liefert Diskursimpulse mit begehbaren, erlebbaren Welten der realen Virtualität. Mit ihrem "Turnton Docklands" Projekt bilden sie als Teil der Vienna Biennale for Change eine mögliche Zukunft im Jahr 2047 ab. Der Podcast taucht in den ersten 10 Minuten in diese reale Virtualität ein. Im anschließenden Live-Talk auf der Ars electronica mit Tina Auer geht es Hintergründe, Motive und die Kunst des #ArtThinking.

 

 

"Alleine kannst du die Zukunft nicht bauen."
 

 

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Tina Auer und Tim Boykett vom Künstlerinnenkollektiv (aka Konnektiv) Time's Up
 

Über Turnton Docklands - Eine begehbare Erzählung

“Es offenbart sich das Fragment einer realen Traumwelt. Mit offenem Mund liest man jeden Flugzettel, jeden Hinweis, jede Erläuterung – kein Regiefehler. Ein phänomenal umgesetztes Konzept, das für Besucher jeden Alters pulsiert.” 

[Peter Grubmüller in OÖ Nachrichten 07. September 2017]

 

Change Was Our Only Chance from Time's Up on Vimeo.

Turnton Docklands Trailer from Time's Up on Vimeo.

 

Zitate und Statements aus der Sendung

"Zukunft ... wir wollen nicht nur das Dystopische herausarbeiten, sondern ganz explizit das Utopische daran."
 
"Wir werden es nicht schaffen, dass wir den ökologischen Katastrophen entgehen. Wir müssen uns darauf vorbereiten. Wir brauchen die Kraft einer Zivilgesellschaft, die sich dem entgegenstellt. Wir brauchen eine Future Preparedness, die uns etwas resillienter damit umgehen lässt."
 
"Für uns ist immer wichtig, das Publikum nicht nur einzubinden, sondern tatsächlich zu umgeben. Das ist aber immer eine Einladung - nie eine Verpflichtung."
 
"Für uns war das Haptische immer das wichtigste. Wir sprechen daher immer von einer real virtuality."
 
 
Der Beginn und Startpunkt zur begehbaren Erzählung des Turnton Dockland
 
 
"Interface Design müssen wir jetzt nicht mehr machen. Für uns wurde die Erzählung wichtiger."
 
"Wir wollen die Geschichte nicht von A-Z buchstabieren, sondern wir wollen das Publikum einladen, die Geschichte selbst zu sammeln."
 
"Wir wollen mit, durch und über den Raum erzählen."
 
"Wer sind wir (Time's Up)? Wir sind viele."
 
 
 
Die Medusa Bar in Turnton
 
 
"Grundideen entstehen über Gespräche. Das kann auch sehr mühsam sein."
 
"Wir haben Forschungsreisen begleitet, um mit ozeanografischen Labors und Wissenschaftlerinnen zu sprechen."
 
"Uns war schnell klar, dass es desaströse Zukunftsbilder sind, die wir hier vor Augen haben. Aber wir können uns nicht nur auf die dystopischen Szenarien stützen - da gehen wir zugrunde in unserer künstlerischen Arbeit."
 
"Wie schaffen wir es, Lust auf Zukunft zu machen? Wir haben begonnen, existierende Utopien und Konzepte zu sammeln und diese durch sehr klare Futuring Excersises fortzuschreiben."
 
 
 
Immersive Welten: An Bord des Forschungsbootes im Turnton Dockland, inkl. handgeschriebenen Logbuch, Soundscapes und Informationen über luminiszierende Biosubstanzen in den Ozeanen

 
"Unsere Zukunftsprojekte sind ein Tanz zwischen Utopie und Dystopie."
 
"Was werden die Slogans im Jahr 2047 sein? Beispielsweise: "Luxus für alle." Und welche Institutionen wird es geben?"
 
"30 Jahre in die Zukunft ... da vermuten wir, dass viele von uns das noch überprüfen können. Und die Architektur wird sich nicht wahnsinnig verändern."
 
"Wir müssen spielen dürfen."

 

Ein Highlight der Ausstellung: Der Fahrstuhl :)
 

 

Links zur Sendung

 

Mein Dank gilt Tina Auer für das spontane Interview am (viel zu) frühen Morgen auf der Ars Electronica sowie Michael Bursik und Thomas Kreiseder für die Co-Creation und Co-Moderation im Dialog! Was für eine Freude :)

Tina, Thomas (hinten) und Michael (vorne) vertieft im Talk auf der Ars Electronica 2019
 

Danke auch an Nuray Çakır and David Pujadas Bosch, deren Videomaterial ich akkustisch verarbeitet habe.

 

 

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