Gezielte Planlosigkeit - Ein neugieriger Photosoph

Max Dans

Max Dans
089: Gezielte Planlosigkeit - Ein neugieriger Photosoph

 

Max Dans ist ein Typ. Ein Original. Er wurde 1945 im Kriegsbunker geboren. Heute lebt er in einem Bunker, den er zur Kulturstätte gemacht hat. In seinem Leben schließen sich immer wieder Kreise, obwohl die Transformation in gewisser Weise die einzige Konstante zu sein scheint. Er kennt die ganz einfachen Verhältnisse und die abstrakte Kunst. Die Tiefen des Lebens und die hohe Philosophie. Seine Lebens- und Erfolgsphilosophie nennt er gezielte Planlosigkeit in Kombination mit Neugier. Im MoTcast mit Audiograf Ingo Stoll spricht er über sein Leben und scheinbar zufällige Begegnungen, u.a. in seinen acht Jahren, in denen er als Photosoph mit Traktor und Bauwagen durch Europa gezogen ist.

 

 

"Ich bin und bleibe neugierig. Wenn du keine Neugier hat, hast du auch keinen Mut, etwas zu verändern."
 

     

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    Über Max Dans

    Max Dans kam „knapp vier Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges“ in einem Bunker in Bottrop zur Welt.

    Später kaufte er einen alten Bunker in Hannover, den er als „begehbare und nutzbare Monumental-Skulptur“ konzipierte. Er selbst versah den Bunker zunächst mit Fenstern für heute helle Räume und Balkonen. Im Bunker sei es heute keinesfalls mehr dunkel, feucht und kalt, erläuterte der Künstler dem Magazin Stern: "Im Winter ist es richtig warm hier drin - 1,40 Meter dicke Wände sind hervorragende Wärmespeicher."

    Heute ist der Bunker umgebaut zum Kulturbunker Bungenbergstraße, der sowohl zum Wohnen und Arbeiten wie auch für Ausstellungen und Meetings genutzt wird.

     

    Zitate und Statements aus der Sendung

    "Mich haben schon sehr früh Grenzerfahrungen interessiert."
     
      "Ich habe immer mein Leben verändert, wenn es monoton geworden ist."
       
      "Alles, was dann kam, baute auf dem auf, was war."
       
       
      Max's Zuhause: Der Kulturbunker in Hannover Hainholz
       
        "Ich bin sitzengebliebener Volksschüler und Legasteniker."
         
          "Es ging immer weiter."
           
            "Ich werde mich hüten, die Wahrheit zu sagen - gegen jede Moral."
             
              "Ich war qualifizierter Bergmann, Bauschlosser, Abbruchunternehmer, Sozialarbeiter, Drogentherapeut, Pädagoge, Dimensionalist, Schausteller, Fotograf, Philosoph, Photosoph, Bildhauer und Lebenskünstler."
               
               
              Ein wunderbarer Platz für einen MoTcast - mit Pfeife, etwas Wind, Frühstück und Kuckucksuhr
               
                "Ich hatte viel Respekt vor den Junkies, denn da waren viele Kluge Leute bei."
                 
                  "Alles was ich familiär erinnern konnte, war negativ."
                   
                    "Meine Erfahrung war immer: Nähe entsteht nicht durch Nähe, sondern durch Distanz. Warum begreifen die Menschen nicht, dass zu dicht Zerstörung bedeutet."
                     
                      "Ich konnte es nie verstehen, warum Menschen so kritiklos Kleinfamilie reproduzieren."
                       
                       
                      Skulptur Auferstehung von Max Dans, Hainhölzer Friedhof Hannover
                       
                        "Isolation zu Zweit ist viel schlimmer als die Isolation, die man mit sich selbst erleben kann."
                         
                        "Ich war oft ein Sonderling."
                         
                          "3 Dinge, die du vermeiden musst, wenn du die Welt verändern willst: 
                          1. Hüte dich vor Leuten, die Zuständig sind.
                          2. Hüte dich vor Fachleuten. 
                          3. Keine müde Mark vom Staat."
                          (Rubert Neudeck)
                           
                          "Wenn du siehst, was in der Kunst geschaffen wird, dann merkst du, dass es nicht sein kann, dass es etwas mit Können zu tun haben kann. Es ist eine hundsnormale marktorientierte Gestaltungslehre.""
                           
                          "Ich bin kein Künstler, ich bin ein Dilettant. Das macht mich unabhängig von einer fachidiotischen Betrachtungsweise."
                           
                            "Als Künstler bist du bist frei davon, etwas zu müssen. Du kannst frei entscheiden, weil es keine Auftraggeber mehr gibt."

                               

                              Die offene Küche im Kulturbunker, in der alles begann.
                               
                               
                              "Jeder träumt doch ein bisschen von Abenteurlichkeit, aber wir haben alle vergessen, was das sein kann."
                               
                                "Die Neugier hat mich zu Abenteuerlichkeit geführt."
                                 
                                "Ordnung ist ohne Chaos nicht denkbar."
                                 
                                "Wenn Details wichtig werden, stimmt das große Ganze nicht."
                                 
                                "Wenn ich ein Verlierer des Systems wäre, wäre ich wahrscheinlich ein Revolutionär."
                                 
                                "Ich bin und bleibe neugierig. Wenn du keine Neugier hat, hast du auch keinen Mut etwas zu verändern."
                                 
                                "Was ich mache, ist gezielte Planlosigkeit."

                                 

                                 

                                Links zur Sendung

                                 

                                Mein Dank gilt Max für die Revidierung seines ersten Eindrucks und das wertvolle Geschenk seiner geteilten Lebenserfahrung.

                                Audiograf trifft Photosoph

                                 

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